Barriere·frei in Bauen und Wohnen
in Leichter Sprache
In Niedersachsen gelten für das Bauen und Wohnen verschiedene Gesetze wie zum Beispiel:
- Die UN-Behinderten·rechts·konvention.
Die Abkürzung dafür ist: UN-BRK
In der UN-BRK steht zum Bauen und Wohnen:
Menschen mit Behinderungen entscheiden selbst:
- Wo möchte ich leben?
- Mit wem möchte ich wohnen?
- Wie möchte ich wohnen?
- Die Niedersächsische Bauordnung
Die Abkürzung dafür ist: NBauO
In der NBauO stehen die Regeln für barriere·freies Bauen in Niedersachsen.
Wichtig ist Paragraf 49.
Angebot und Nachfrage
Fachleute wissen:
Deutschland hat zu wenig barriere·freie Wohnungen.
Barriere·frei heißt: Die Wohnung hat keine Barrieren.
Und: Niedersachsen hat zu wenig barriere·freie Wohnungen.
Das ist ein Problem.
Es gibt nämlich nicht so viele barriere·freie Wohnungen.
Und: Auch Menschen ohne Behinderung können eine barriere·freie Wohnung mieten.
Doch: Manche Menschen mit Behinderungen brauchen so eine barriere·freie Wohnung viel dringender.
Oft brauchen ältere Menschen eine barriere·freie Wohnung.
Sie möchten mehr Informationen zu barriere·freien Wohnungen?
Dann klicken Sie auf den Link: Barriere·freies Bauen und Wohnen soll bezahlbar sein.
Achtung: Die Informationen sind in Standard·sprache.
Barriere·frei Bauen und Wohnen in Niedersachsen
Niedersachsen hat für das Bauen ein Gesetz:
Die Niedersächsische Bau·ordnung.
Die Abkürzung dafür ist: NBauO
In Paragraf 49 sind die Regeln zu Barriere·freiheit beim Bauen.
Das Gesetz finden Sie hier: NBauO
Achtung: Der Text ist in Fach·sprache.
Sie können selbst bauen.
Oder: Sie können eine Wohnung mieten.
Viele Wohnungen sind nicht barriere·frei.
Doch vielleicht möchten Sie mehr Barriere·freiheit in Ihrer Wohnung?
Dann finden Sie mehr Informationen im Bürgerlichen Gesetz·buch.
Die Abkürzung dafür ist: BGB.
Das BGB ist auch ein Gesetz.
In Paragraf 554a finden Sie Hinweise zu Barriere·freiheit bei Wohnungen.
Achtung: Der Text ist in Fach·sprache.
Beratung
Sie haben Fragen zum barriere·freien Bauen und Wohnen?
Dann können Sie Fachleute fragen.
Die Fachleute arbeiten zum Beispiel in Beratungs·stellen.
Die Beratungs·stellen in Niedersachsen finden Sie in einer Liste.
Achtung: Die Liste ist in Standard·sprache.
Niedersachsen hat auch den Beratungs·dienst barriere·freies Bauen.
Der Beratungs·dienst ist bei der Architekten·kammer Niedersachsen.
Die Adresse ist:
Friedrichswall 5
in 30159 Hannover
Sie können eine E-Mail schreiben an:
barrierefrei@aknds.de
Oder Sie können anrufen:
05 11 - 2 80 96 61
Die Internet·seite von der Architekten·kammer Niedersachsen finden Sie hier.
Achtung: Die Seite ist in Standard·sprache.
Weitere Informationen für Niedersachsen finden Sie beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung.
Sie finden das Ministerium hier.
Achtung: Die Seite ist in Standard·sprache.
Barriere·freies Wohnen und Kosten
Das Bauen von Wohnungen ist sehr teuer.
Deshalb müssen Architekten vorher gut planen und über·legen:
- Wie werden die Wohnungen barriere·frei?
- Wie können möglichst alle Menschen das Gebäude nutzen?
Mit einer guten Planung ist barriere·freies Bauen nicht so viel teurer.
Aber: Das wird oft so gesagt.
Sie möchten wissen: Wo gibt es gute Beispiele?
Eine Broschüre mit guten Beispielen finden Sie hier.
Achtung: Die Broschüre ist in Standard·sprache.
Sie möchten wissen: Wie viel kostet barriere·freies Wohnen?
Es gibt eine Liste mit Tipps zur Finanzierung.
Finanzierung ist ein anderes Wort für: Bezahlung.
Sie finden die Liste hier.
Achtung: Die Liste ist in Standard·sprache.
Barriere·freies Wohnen und Alter:
Die Menschen in Deutschland leben länger.
Fachleute wissen:
In 20 Jahren gibt es noch mehr alte Menschen
in Deutschland als jetzt.
Fachleute wissen auch:
Deutschland braucht deshalb schnell viele
barriere·freie Wohnungen.
Sie möchten mehr Informationen dazu?
Dann finden Sie mehr Informationen hier.
Achtung: Der Text ist in Standard·sprache.
Studien zeigen:
Viele Behinderungen kommen mit dem Alter.
Deshalb haben viele alte Menschen eine Behinderung.
Dann muss das eigene Zuhause oft verändert werden:
Viele alte Menschen brauchen dann nämlich ein barriere·freies Zuhause.
Eine Umfrage zeigt:
Viele alte Menschen brauchen diese Dinge im eigenen Zuhause:
- ein barriere·freies Bad
- eine rollstuhl·gerechte Wohnung
- Halte·griffe zum Festhalten
- einen Fahrstuhl
- besondere Anpassungen für das Sehen
- besondere Anpassungen für das Hören
Sie möchten mehr Informationen zu der Umfrage?
Dann finden Sie die Informationen hier.
Achtung: Der Text ist in Standard·sprache.
Tipp:
Ihr Zuhause ist nicht barriere·frei?
Dann kann Ihr Zuhause vielleicht umgebaut werden.
Aber: Umbauen kostet Geld.
Das Geld für das Umbauen bezahlt vielleicht die Pflege·kasse.
Info: Die Pflege·kasse zahlt bis zu 4.000 Euro.
Sie möchten mehr Informationen zu den Kosten für das Umbauen?
Dann finden Sie die Informationen hier.
Achtung: Der Text ist in Standard·sprache.
Sie möchten wissen: Ist mein Zuhause alters·gerecht?
Auch für diese Frage gibt es eine Liste:
So alters·gerecht ist meine Wohnung.
Achtung: Die Liste ist in Standard·sprache.
Barriere·frei Bauen nach DIN-Standard
In Niedersachsen gilt die Niedersächsische Bau·ordnung.
Die Abkürzung dafür ist: NBauO.
In Paragraf 49 sind die Regeln zu Barriere·freiheit in Niedersachsen.
Aber es gelten noch weitere Regeln für barriere·freies Bauen:
- die DIN 18040-1
- die DIN 18040-2
Die DIN-Normen sind wie ein Katalog mit Regeln.
Die DIN 18040-1 regelt Barriere·freiheit für öffentlich zugängliche Gebäude.
Das sind zum Beispiel:
- Ämter und Behörden
- Schulen und Kitas
- Kranken·häuser oder Sport·plätze
Die DIN 18040-2 regelt Barriere·freiheit für Wohnungen.
In Niedersachsen gibt es 2 Arten von barriere·freien Wohnungen:
- barriere·frei nutzbare Wohnungen.
- barriere·frei und mit Rollstuhl un·eingeschränkt nutzbare Wohnungen.
- Barriere·frei nutzbare Wohnungen heißen auch: B-Standard.
Die Wohnung ist für Personen mit Rollator.
Personen mit einem kompakten Rollstuhl können diese Wohnung oft auch gut nutzen. - Barriere·frei und mit Rollstuhl un·eingeschränkt nutzbare Wohnungen heißen auch: R-Standard.
Diese Wohnungen sind oft größer.
Einige Rollstühle brauchen nämlich etwas mehr Platz zum Bewegen.
Zum Beispiel brauchen E-Rollstühle Platz zum Bewegen.
Deshalb gibt es in diesen R-Wohnungen andere Abmessungen:- Zum Beispiel für Türen.
- Oder für das Bewegen im Bad.